Faustkämpferverband Austria – FVA

Die am Berufsboxsport interessierten Kreise zusammenfassen, den Boxsport zu fördern sowie dessen Interessen zu vertreten.
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Pressebericht: 5. b+k finance Boxgala

24 April, 2012

Ausverkauft, mussten die Veranstalter der 5. b+k finance Boxgala in Gallneukirchen schon kurz nach Öffnung der Gusenhalle vermelden und einige enttäuschte Boxfans wieder nach Hause schicken.

Für 500 Zuseher bietet die Gusenhalle Platz und diese waren schon sehr bald alle belegt.

Sportlich gab es rassige und tolle Fights zu sehen. Nach 4 Muay Thaikämpfen zum aufwärmen und den K.O. Sieg des Ungarn Laszlo Toth kamen die 4 Boxer des Iron & Steel Boxteam zum Einsatz und begeisterten das Publikum durch 3 spektakuläre K.O. Siege und einen Punktesieg.

Diesen Punktesieg erreichte der Linzer Astrit Klimenta gegen den Ungarn Titusz Szabo. Mit Absicht stand der junge Linzer in seinem 6. Profikampf dem routinierten Budapester gegenüber.  Klimenta soll im November um den Junioren Welttitel der GBU kämpfen und zur Vorbereitung für diesen Kampf gibt es jetzt eben nur starke Gegner. Nachdem Klimenta in Runde 5 zu Boden gegangen war kam der knappe 2:1 Punktesieg doch etwas überraschend.

Auf solche knappen Entscheidungen liesen sich die 3 anderen Oberösterreicher erst gar nicht ein und landeten allesamt k.O. Siege.

Durmus Keklik aus Gmunden schlug den Budapester Laszlo Czene schon nach 2:06 Minuten der ersten Runde k.O..

Durch technischen k.O. in der 2. Runde besiegte der Trauner Haris Causevic seinen kroatischen Gegner Vanja Kostel.

Schnell und erfolgreich beendete auch der Welser Gzim Tahiri sein Profidebut in Runde 2. Ein klassisches k.O. nach einer krachenden linken Geraden lies den Welser erstmals bei den Profis jubeln.

 

Die Ergebnisse der Profiboxkämpfe:

 

Laszlo Toth (Boxteam Vienna) besiegt Bela Sandor (Ungarn)  druch k.O. in der 3. Runde

Gzim Tahiri (Wels) besiegt Istvan Bobis (Ungarn) durch k.O. in der 2. Runde

Astrit Klimenta (Linz) Punktesieger gegen Titusz Szabo (Ungarn)

Durmus Keklik (Gmunden) siegt gegen Laszlo Czene (Ungarn) k.O. 1. Runde

Haris Causevic (Traun) besiegt Vanja Kostel  (Kroatien) tk.O 2. Runde

FOTO: von links nach rechts

Veranstalter: Iron & Steel Boxpromotion Otto Lorenz u

b + k finance Geschäftsführer Jürgen Hons

Präsident des FVA KommRat. Willibald Palatin

Fotos auf FVA FACEBOOK SEITE:

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.371007846283003.110037.151603994890057&type=1

 

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Franz Dorfer (20.05.1950 – † 08.01.2012)

11 Januar, 2012

Der ehemalige österreichische Mittelgewichtsmeister Franz Dorfer ist am 8. Jänner im 61. Lebensjahr verstorben. Dorfer, geboren am 20. Mai 1950 in Waidhofen an der Ybbs, war unter Trainer Josef Kovarik von 1973 bis 1976 viermal Staatsmeister im Halbmittelgewicht bei den Amateuren. Bei der Europameisterschaft 1975 in Kattowitz gelang ihm mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Halbmittelgewicht als bislang letztem österreichischem Faustkämpfer ein international zählbarer Erfolg.

Nach der Teilnahme an den Olympischen Spielen 1976 in Montreal wechselte er ins Profilager. Von 1977 – 1986 bestritt er 36 Kämpfe, davon gewann er 23, 19 davon vorzeitig. Neben 11 Niederlagen stehen auch zwei Unentschieden zu Buche. 1982 besiegte er den späteren Europameister Edip Sekowitsch im Kampf um den österreichischen Mittelgewichtstitel zweimal vorzeitig. Er stand mit Welt- und Europameistern wie Graciano Rocchigiani, Alex Blanchard, Marijan Benes und Matteo Salvemini im Ring. Letzteren bezwang er 1983 in Wien nach Punkten.

Franz Dorfer wird am 17. Jänner (11.00h) in seiner Heimatgemeinde Vösendorf bei Wien zu Grabe getragen. Die österreichische Boxgemeinde wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

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JAHRESRÜCKBLICK 2011

9 Januar, 2012

Der Faustkämpferverband Austria blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Unter Aufsicht des FVA wurden Veranstaltungen in Wien (30.04.), Klagenfurt (21.05.), Vösendorf (18.06.), Klagenfurt (16.07.), Wien (16.10.), Gallneukirchen (22.10.) und Steyr (26.11) erfolgreich durchgeführt. Außerdem wurden wieder Kampftage von Sauerland Event in Deutschland beaufsichtigt.

Auch auf dem internationalen Parkett ist der FVA gut aufgestellt: So ist FVA Präsident  Kommerzialrat Willibald Palatin Mitglied im „Member of Council“ der Europäischen Box Union und kann dort direkten Einfluss auf die Geschicke der EBU nehmen, sowie auch auch des Weltverbandes World Boxing Council. Bei der diesjährigen Convention des World Boxing Council (WBC) in Las Vegas wurde der FVA durch Willibald Palatin und FVA Vizepräsidentin Marion Palatin vertreten.

Aber nicht nur auf der sportlichen Bühne wurde agiert. So wurde die Zusammenarbeit mit der Nationalen-Anti-Doping-Agentur (NADA), die u.a. Kontrollen der Boxer nach internationalem Standard beim Training, sowie vor und nach Wettkämpfen beinhaltet, wieder erfolgreich und zukunftsweisend fortgeführt.

Den traditionellen Jahresabschluss bildete die FVA Generalversammlung. Dort wurden in einem Wahlgang – und das jeweils einstimmig – Willibald Palatin als Präsident, Peter Comployer zum Vizepräsidenten für sportliche Belange, Marion Palatin zur Vizepräsidentin für geschäftliche Belange und Vertreterin des Präsidenten sowie Dr. Mag. Friedrich Mühlöcker als Generalsekretär und Dr. Michael Neugebauer Funktion als Kassier wiedergewählt.  Für den Berufungsausschuss wurde als Vorsitzender RA. Dr. Johannes Patzak, als Beisitzer HR Mag. Alfred Hoffmann und Mag. Dr. Karl Trettler  sowie Dr. Antonio Martins da Cunha und Dr. Med Erich Klinger als Ersatz Mitglied gewählt. So ist der FVA auch in Zukunft gut aufgestellt, damit es auch in den nächsten Monaten heißen kann: Ring frei!

Wir bedanken uns bei allen Veranstalter, Mitglieder, Lizenznehmer und Boxbegeisterte für Ihre Unterstützung. Auf das der klassische Boxsport weiterhin soviel Begeisterung und weitere Anhänger findet.

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Karl Marchart (19.01.1929 – † 01.01.2012)

4 Januar, 2012


Am 1. Jänner 2012 starb der ehemalige Boxer und Meistertrainer Karl Marchart 18.Tage vor seinem 83. Geburtstag in Wien.

Als Aktiver stand der versierte Boxtechniker Marchart von 1947 – 1956 im Ring, 1950 – 1952 war er Leichtgewichtsmeister von Österreich.

Marchart war der Entdecker und Trainer von Johann Orsolics, den er zu zwei Europameisterschaften führte, 1967 im Superleichtgewicht (Punktesieg gegen Conny Rudhof) und 1969 im Weltergewicht (KO-Sieg gegen Jean Josselin). Bei den Kämpfen von Orsolics feuerten bis zu 20.000 Zuschauer ihren „Hanse“ in der Wiener Stadthalle an.

Mit EM-Herausforderer Peter Marklewitz und den Europaranglistenboxern Oswald „Jolly“ Lang sowie Matthias Rosenitsch betreute er drei weitere Klassefighter in der zweiten Hälfte der Sechzigerjahre.

Legendär wurde – in der Dokumentation von Teddy Podgorski – sein flehentlicher Ruf „Hände rauf, Hansi Hände rauf“, als Orsolics im EM-Kampf gegen Bruno Arcari minutenlang deckungslos in den Seilen hing.

Trotz jahrzehntelanger Probleme mit seinem Herzen, blieb er mit ebendiesem bis zuletzt dem Boxsport verbunden. Die österreichische Boxgemeinde wird ihm – der seinen Körper der Anatomie vermachte – stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 


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Allgemein, Presse

Bericht 14. Steyrer Boxgala

29 November, 2011

Steyr_Boxer

Foto©Doris Hinterreiter

Tolle Stimmung erzeugten die 1200 Zuschauer in der Steyrer Stadthalle bei der 14. Steyrer Boxgalanacht.

Vor allem die heimischen  Fighter des Iron & Steel Boxteam O.Ö. lieferten sich tolle Kämpfe und wurden vom Publikum zu Siegen getrieben.

Der Gmundner Durmus Keklik musste in seinem 3. Profikampf erstmal über die volle Distanz gehen und siegte im Schwergewicht gegen den Bosnier Elvir Behulovic einstimmig nach Punkten.  Der ehemalige 5 fache Amateurstaatsmeister müsste ein bisschen an Gewicht verlieren um im Cruisergewicht  sein Können aufblitzen zu lassen.

Der junge Linzer Astrit Klimenta zeigte sich ein Monat nach seinem Sieg in Gallneukirchen wieder deutlich gereifter und besiegte den routinierten Kroaten Edo Cavrk im Halbschwergewicht ebenfalls einstimmig nach Punkten. Er sollte jetzt noch lernen sich nicht von den Gegnern provozieren zu lassen, dann steht im eine tolle Karriere bevor.

Harsi Causevic aus Traun erkämpfte in einem beherzt geführten Kampf im Halbschwergewicht gegen den wesentlich routinierteren Ungarn Istvan Orsos auch einen einstimmigen Punktesieg. Wie sich dann später herausstellte brach sich Causevic schon in der ersten Runde den Mittelhandknochen, verheimlichte aber seine Schmerzen den Betreuern in der Ecke um den Kampf zu Ende zu bringen.

Die beiden Hauptkämpfe waren dann boxerische Leckerbissen für die Fans. Ex Europameister Domenico Urbano zeigte seine Klasse gegen den etwas schwereren und größeren Kroaten Ivan Duvancic und besiegte diesem im Weltergewicht ebenfalls einstimmig nach Punkten.

Den einzigen vorzeitigen Sieg lieferte dann der Ungar Laszlo Toth gegen den Deutschen Boris Berg im Titelkampf um die Intercontimeisterschaft der GBU. Nach einigen sehr harten Treffen des Ungarns in der 4. und 5. Runde kam der Deutsche zur 6. Runde nicht mehr aus seiner Ecke, eine stark geschwollene rechte Hand von Boris Berg zwang den Deutschen dann  eben zur Aufgabe in dem vom Steyrer Norbert Dürnberger geleiteten Kampf. Laszlo Toth ist somit Intercontinental Champiopn der GBU.

 

Die einzelnen Ergebnisse:

 

Profiboxkampf im Schwergewicht über 90,719 kg  4 Runden

Durmus Keklik (Iron&Steel Boxteam) siegt gegen  Elvir Behulovic (Bosnien)  nach Punkten

Profiboxkampf im Halbschwergewicht bis 81kg, 4 Runden:

Astrit Klimenta (Iron&Steel Boxteam) siegt gegen Edo Cavrk (Kroatien) nach Punkten

Profiboxkampf im Supermittelgewicht bis 76,205 kg  4 Runden

Freddy Lemmerer (Iron&Steel Boxteam)  unterliegt  Attila Orsos (Ungarn) nach Punkten

Profiboxkampf im Halbschwergewicht bis 79,378 kg, 4 Runden:

Haris Causevic (Iron&Steel Boxteam) siegt gegen Istvan Orsos (Ungarn) nach Punkten

Profiboxkampf im Halbweltergewicht bis 63,503 kg,  8 Runden:

Domenico Urbano (Italien) siegt gegen Ivan Duvancic (Kroatien) nach Punkten

Profiboxkampf im Weltergewicht bis 66,678 kg  12 Runden:

GBU Interconti Titelkampf:

Laszlo Toth (Boxteam Vienna) siegt gegen Boris Berg (Deutschland) durch t.k.O zur 6. Runde

 

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Erfolgreiches Wochenende für den FVA

16 Juni, 2010

Große Ehre für den FVA Lizenzträger Wilfried Sauerland. Der deutsche Promoter, der seit Jahren mit Aufsicht der FVA seine Veranstaltungen durchführt, ist am vergangenen Sonntag 13.06.2010 offiziell in die Ruhmeshalle des Boxens, die Hall of Fame, aufgenommen worden. Außerdem wurde er von der Europäischen Box Union (EBU) zum Promoter des Jahres gekürt.

In Canastota im US-Bundesstaat New York bejubelten über 15.000 Fans die „Class of 2010“, der nun die höchste Ehre im Boxsport zuteil geworden ist. „Das ist ein ganz besonderer Tag für mich, den ich nie vergessen werde“, freute sich Wilfried Sauerland. „In einer Reihe mit den Größten unseres Sports stehen zu dürfen, ist einfach unglaublich!“ Bereits seit Donnerstag wird in Canastota schon gefeiert. Am Gala-Dinner am Samstagabend nahmen mehr als 1.500 Leute teil. Auf dem Podium saßen Boxgrößen wie Ali-Trainer Angelo Dundee, Ken Norton, James „Buster“ Douglas oder Tommy Morrison. 20 aktuelle oder ehemalige Weltmeister waren dabei – unter ihnen auch die Cruisergewichts-Champions des Sauerland-Teams, Marco Huck und Steve Cunningham. Tausende von Menschen bejubelten am Sonntag dann die Hall of Fame-Mitglieder und die prominenten Gäste, als die „Champions-Parade“ durch Canastota rollte. Direkt hinter „Buster“ Douglas, der vor 20 Jahren Mike Tyson ausknockt hatte, winkten Wilfried Sauerland und Frau Jochi aus einem Cadillac den begeisterten Zuschauern. Auf dem Paradeplatz neben der Hall of Fame fand danach die offizielle Aufnahmezeremonie statt. Ab sofort hängt in der legendären Ruhmeshalle auch ein Bild des 70-jährigen Promoters. „Als ich vor über 30 Jahren ins Boxen eingestiegen bin, hätte ich das niemals zu träumen gewagt“, so Sauerland. „Mein Dank gilt unseren Boxern, den Trainern, dem gesamten Sauerland-Team und natürlich meiner Familie, ohne die ich es nie so weit gebracht hätte. Ich freue mich, dass meine Söhne Kalle und Nisse mittlerweile erfolgreich in meine Fußstapfen getreten sind. Aber wenn die Babysitter John Mugabi oder Chisanda Mutti heißen, hat man das Boxen wohl im Blut.“ Ed Brophy, der Präsident der Hall of Fame, würdigte Sauerlands große Verdienste. „Wilfried Sauerland ist einer der angesehensten und erfolgreichsten Promoter der Boxgeschichte“, so Brophy. „Er arbeitet seit über 30 Jahren auf allerhöchstem Niveau. Er gehört zu den Größten unseres Sports und wir freuen uns, ihm mit der Aufnahme in die Hall of Fame ein Denkmal gesetzt zu haben.“ Der „Class of 2010“ gehören außerdem an: Halbfliegengewichts-Champion Jung- Koo Chang (Südkorea), Fliegengewichts-Champion Danny “Little Red” Lopez (USA), Manager Shelly Finkel (USA), Referee / Commissioner Larry Hazzard (USA), Matchmaker Bruce Trampler (USA) und Journalist Ed Schuyler (USA). Sie alle erhielten neben ihrem Platz in der Ruhmeshalle auch den offiziellen Hall of Fame-Goldring mit Namensgravur.
Im Rahmen der EBU Convention 2010 im Hotel Convencion in Madrid / Spanien wurde Wilfried Sauerland auch als EBU „Promoter des Jahres“ gekürt. Da Sauerland  aus bekannten Gründen in New York war, nahm stellvertretend FVA Präsident Kommerzialrat Willibald Palatin die Ehrung entgegen.

FVA Präsident Kommerzialrat Willibald Palatin übernimmt eine wichtige Position bei der Europäischen Box Union. Unser Präsident wurde bei der Jahrestagung 2010 der EBU im Hotel Convencion in Madrid / Spanien in das EBU Board of Members gewählt. Da die EBU ist in fast allen europäischen Ländern aktiv ist, gestaltet damit Willibald Palatin das Boxen in Europa aktiv mit. Die FVA hat mit der Wahl Palatins in das Board of Members nun direkten Einfluss auf zukünftige Regulierungen und Steurungsmechanismen.

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Wilfried Sauerland  – Hall of Fame

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EBU Board of Members

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EBU Promoter of the Year – Wilfried Sauerland

Stellvertretend durch Hr. KommRat Willibald Palatin entgegengenommen.

Foto: KommRat Palatin mit seiner Tochter Marion und EBU Präsident Bob Logist.

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Marcos Nader

3 März, 2009

Marcos Nader Das Medienecho war groß, als Marcos Nader am Montag 02.03.2009 in Wien auf einer Pressekonferenz seinen Wechsel zu den Profis und dem Faustkämpferverband Austria (FVA) bekannt gab. Mehr als 30 Pressevertreter ließen es sich nicht nehmen, zur Vertragsunterzeichnung des auf Ibiza geborenen Wieners zu kommen. Ab sofort kämpft der 19jährige nun im Mittelgewicht für das Deutsche Sauerland Team.

Das Debüt hat Nader, der im Amateurlager 83 seiner 98 Duelle gewinnen konnte, bereits im Visier. Am 14. März steigt er im Rahmenprogramm der Abraham – Simon IBF Mittelgewichtsweltmeisterschaft zum ersten Mal ohne Kopfschutz und Trikot in den Ring, ATV wird live übertragen. Naders Gegner wird Fares Sahawneh sein, der bis dato drei Kämpfe bestritten hat (ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage). Die Erwartungshaltung an Nader ist groß, den Neuprofi lässt das aber kalt: “Ich will zeigen, was ich kann – und gewinnen” so Nader.

“Es gab nur wenige Boxer, deren erster Profi-Kampf live im TV gezeigt wurde”, sagt Hagen Doering, Sportdirektor von Sauerland Event. “Neben den technischen Fähigkeiten ist die Bekanntheit das Wichtigste.” In den ersten eineinhalb Jahren soll sich der Neuprofi an die längeren Distanzen und andere Taktik gewöhnen. Langfristig will das Sauerland Team mit der Verpflichtung auch die Boxszene in Österreich beleben.

Nader wird in Berlin zukünftig von Coach Otto Ramin trainiert, als Co-Trainer bleibt ihm sein Bruder erhalten. Der acht Jahre ältere Daniel war es auch, der Marcos zum Boxen gebracht hat. “Eigentlich war ich Fußballer. Bis er mich einmal zum Boxtraining mitgenommen hat. Es hat dort fürchterlich gestunken, aber mir hat es sofort gefallen. Ich wollte gar nicht mehr weg”, schildert Marcos Nader. Besonders fasziniert ihn die Eleganz: “Boxen ist Fechten mit Fäusten.” Seiner Heimatstadt bleibt Nader, der mit Sandra Soknic, der frisch gekürten Miss Vienna 2009, liiert ist, treu: “Vor den Kämpfen wird dann der letzte Schliff in Deutschland vorgenommen, das Basistraining werde ich immer in Wien absolvieren. Ich bin und bleibe mit Herz und Seele Wiener.” Dazu passt auch die Einlaufmusik des Neoprofis: “Vienna Calling” von Falco.

von Ingo Barrabas

Marcos Nader
Marcos Nader
Marcos Nader Vertragsunterzeichnung
Marcos Nader Vertragsunterzeichnung
v.l.n.r. Daniel Nader, Otto Ramin, Marcos Nader
v.l.n.r. Daniel Nader, Otto Ramin, Marcos Nader


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FAZ über den FVA

20 November, 2008

Anbei ein Artikel mit freundlicher Genehmigung von Hartmut Scherzer über den FVA

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  • Pressebericht: 5. b+k finance Boxgala
  • 5. b+k finance Boxgala in Gallneukirchen am 21. April 2012
  • 05. Mai 2012 Messe Erfurt
  • Sparkassen – Arena Kiel 31.03.2012
  • HAPPY BIRTHDAY MR. WILFRIED SAUERLAND

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